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Supervisorenausbildung verhaltenstherapeutisch

(Ab 2013 finden Sie hier auch unsere Ausbildung zum tiefenpsychologischen Supervisor- Schlagwort: Weiterbildung Supervision - psychodynamische Supervisorenausbildung  - psychoanalytische Orientierung)

Supervisorenausbildung

 
 
 
Verhaltenstherapie/kognitiv-behaviorale Psychotherapie
 
Ärzte und Diplom-Psychologen in Führungspositionen benötigen Supervisionsqualifikation!
Organisationsleitung:
Prof. Dr. Dr. S. K. D. Sulz
Dozenten:
Dr. Dieter Schmelzer
Dr. Ute Gräff-Rudolph
Dr. Gernot Hauke
Dr. Christian Ehrig
Prof. Dr. Dr. S. K. D. Sulz
CIP Nymphenburger Str. 166
Umfang: 2 Jahre, 192 Std.
Beginn: 25.-27.02.2011
Ein viertägiger Selbsterfahrungsblock
07.-10.05.2011
Sechs dreitägige Seminare
Freitag bis Sonntag:
25.-27.02.2011
01.- 03.07.2011
30.09.-02.10.2011
02.- 04.12.2011
16.-18.03.2012
21.-23.09.2012
jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr
Zuletzt ein zweitägiges
Abschluss-Seminar 16.-17.11.2012
3360,– €
(Unterrichtseinheit 17,50 €)
zahlbar in 8 Raten à 420,– €)
+ 60,– € CIP-Immatrikulation
Fortbildungspunkte sind beantragt
2-jährige Ausbildung zum/zur Supervisor/in für Ärzte/innen und Diplom-Psychologen/innen
mit abgeschlossener Ausbildung (Facharzt/ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. für
Psychotherapeutische Medizin – verhaltenstherapeutisch orientiert oder Verhaltenstherapie-
Institutsausbildung)
Ziel:
Qualifizierung in Einzel- und Gruppensupervision, u.a. eigene Schwächen und Stärken im therapeutischen
Bereich erkennen und sich weiterentwickeln, um Supervisanden in möglichst vielen
therapeutischen Bereichen helfen zu können.
Inhalt
Therapie und Supervision im Live-Prozess mit Triaden-Arbeit (Live-Selbstmodifikation, Live-
Therapie, Live-Supervision), Video-Supervision, Supervision der Supervision. Eigene Dozententätigkeit,
deren Supervision.
Schwerpunkt
Die Kursteilnehmer durchlaufen den Lernprozess in drei Phasen: als SelbsterfahrungsteilnehmerIn,
als TherapeutIn und schließlich als SupervisorIn. Zwischen den Kursblöcken werden
eigene Therapien, je einer der obigen Grundkonzeptionen folgend, mit Video-Dokumentation
durchgeführt. Außerdem werden zwischen den Blöcken Einzel- und Gruppensupervisionen
selbst gehalten. Eigene Dozententätigkeit als Verhaltenstherapie-Kursleiter
während des Kurses und zwischen den Kursblöcken mit didaktischem Feedback und Optimierung
des Dozentenverhaltens.
Zertifikat:
Durch ein Abschlusskolloquium kann ein qualifizierendes Zertifikat erworben werden, das
nach Ablauf der Mindestzeit** bei einem öffentlich-rechtlichen Gremium eingereicht werden
kann.
* DÄVT-anerkannt, DVT-anerkannt
** Staatliche Ausbildung Psychologische Psychotherapie: mindestens 3 Jahre Dozententätigkeit
sowie mindestens halbtags 5 Jahre nach Approbation verhaltenstherapeutisch tätig in
anerkannten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen. Ärztliche Weiterbildung: je nach Bundesland
mindestens 3-5 Jahre Dozententätigkeit. In Bayern wird durch Nachweis der Supervisoren-
Ausbildung die nachzuweisende Dozententätigkeit von 5 auf 3,5 Jahre reduziert.
Bitte fordern Sie ausführliche Informationen an. cip(at)cip-medien(dot)com
 
 
Sie brauchen 1 Videokamera,
 
um Ihre Therapien und Supervisionen aufnehmen zu können ( Mini-DV mit 45-Minutenbändern). Wenn Sie eine Video 8-Kamera haben, müssen Sie zuhause Ihr Video 8-Band zuerst auf eine normal große VHS-Cassette überspielen, damit wir sie im Kurs abspielen können. Dagegen kann das Band von Ihrer VHS-C-Kamera direkt bei uns abgespielt werden (vorsichtshalber bringen Sie eine Adaptercassette mit). Eine weitere Möglichkeit ist, wiederum mit einem Adapter oder einem passenden Kabel (Scartkabel, den Sie mitbringen müssen, Ihre Kamera direkt mit dem Fernsehmonitor zu verbinden.
 
Auf Ihr Video als Kursmedium können wir auf keinen Fall verzichten.
 
Bitte senden Sie Ihr Bewerbungsschreiben an
 
      Prof. Dr. Sulz, CIP, Nymphenburger Str. 185, 80634 München
 
Legen Sie dazu:
 
  • Psychologie-Diplom oder ärztliche Approbation
  • Zeugnis Ihres Verhaltenstherapie-Ausbildungsabschlusses:
  • Approbation (ärztlich oder psycholog. Psychotherap.oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherap.)
  • Facharztzeugnis Psychiatrie und Psychotherapie, verhaltenstherapeutisch orientiert
  • Facharztzeugnis Psychotherapeutische Medizin, verhaltenstherapeutisch orientiert
  • Facharztzeugnis Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, verhaltenstherapeutisch orientiert
  • Psychotherapie-Zusatzbezeichnung, verhaltenstherapeutisch orientiert
  • Äquivalenzbescheinigung zu obigen Zertifikaten
  • Curriculum viteae evtl. mit Publikationen
  • kurze Beschreibung Ihres gegenwärtigen Tätigkeitsfeldes
  • Lichtbild
 
 
Curriculum zur Supervisoren-Ausbildung im CIP
 
I. Selbstmanagement-Supervision  (Dr. Dieter Schmelzer)

  • 1. Selbstmanagementtherapie und Supervision als Selbstmanagement

    • Grundlagen
    • Methoden
    • Praxis
    • Demonstration  und Praxis der Selbstmanagement-Supervision
    • Supervision mitgebrachter Therapien
    • Supervision mitgebrachter Supervisionen
       
  • 2. Literatur
    • Kanfer, F.H., Reinecker, H., Schmelzer, D.: Selbstmanagementtherapie. 2. Auflage Berlin: Springer, 1996
 
II. Kurs: Theorie und Praxis der Supervision (Dr. D. Schmelzer)
 
  • 1. Allgemeine Aspekte von Supervision

    • Historische Entwicklung
    • Begrifsklärung, Ziele, Formen und Einsatzfelder
    • Konzepte der Supervision
    • Empirische Forschung zur Supervision
  • 2. Theoretische Grundlagen aus dem Selbstmanagement-Ansatz

    • Basisannahmen
    • Selbstmanagement-Supervision als Leht-, Lern- und Veränderungsprozeß
    • Die Person des Therapeuten=Supervisanden: Persönliche und fachliche Schwerpunkte
    • Die Person des Supervisors
    • Die Supervisor-Supervians-Beziehung
       
  • 3. Ein Mehrebenen-Prozeßmodell für die Supervisionspraxis

    • Die Makroebene der Supervision (Vor- und Anfangsphase)
    • Die Mikroebene des Supervisionsprozesses (Kernprozeß)
    • Die Metaebene: heuristische Hinweise zum Umgang mit dem Supervisionsmodell
    • Die Rückkehr zur Makroebene: Beendigen und Stadium nach Abschluß der Supervision
       
  • 4. Praxis, Hilfmittel und Methoden

    • Umgang mit Zeit und Struktur
    • Einsatz von Hilfmitteln und Medien
       
  • 5. Literatur

    • Schmelzer, D.: Verhaltenstherapeutische Supervision. Theorie und Praxis. Göttingen: Hogrefe 1997
 
III. Kognitiv-behaviorale Supervisionspraxis im Rahmen der Strategischen Kurzzeittherapie und Selbst-Entwicklung (Prof. Dr. Dr. S. Sulz)
 
  • 1. Einführung in die Strategische Kurzzeittherapie und Selbst-Entwicklung

    • Grundlegung aus Lern-, Entwicklungs-, Motivations-, Emotions-, Kognitions- und Persönlichkeitspsychologie
    • Konzeption der Strategischen Kurzzeittherapie und Selbst-Entwicklung
    • Diagnostische und therapeutische Interventionen
    • Entwicklung der therapeutischen Beziehung
       
  • 2. Selbsterfahrung in Strategischer Kurzzeittherapie und Selbst-Entwicklung

    • Individueller kontinuierlicher Selbsterfahrungsprozeß
    • Kontinuierliche Triadenarbeit im Live-Prozeß (Klient - Therapeut - Supervisor)
       
  • 3. Supervision der Selbsterfahrung in der Triade

    • Live-Supervision der Triaden
    • Post-Supervision des Triaden-Supervisors
       
  • 4. Supervision laufender Therapien

    • Berichte und Audio-/Video-Aufzeichnungen zwischenzeitlich durchgeführter Therapien werden kontinuierlich live supervidiert
       
  • 5. Supervision laufender Supervisionen

    • Berichte und Audio-/Video-Aufzeichnungen zwischenzeitlich durchgeführter Supervisionen werden kontinuierlich supervidiert
       
  • 6. Supervision von eigener Dozententätigkeit

    • Konzepte, Berichte und Audio-/Video-Aufzeichnungen zwischenzeitlich konzipierter bzw. durchgeführter Dozententätigkeit werden supervidiert
       
  • Literatur:

    • S. Sulz (1994) Strategische Kurzzeittherapie. München: CIP-Medien
    • S. Sulz (2002) Praxis-Manual zur Strategischen Kurzzeittherapie. München: CIP-Medien, 2. Aufl.
    • S. Sulz (1999) Als Sisyphus seinen Stein losließ. Oder: Verlieben ist verrückt. München: CIP-Medien, 2. Aufl.
    • S. Sulz (2001) Von der Strategie des Symptoms zur Strategie der Therapie. München: CIP-Medien.
 
IV. Eintägige  Gastsupervisionen (eingeladene Gastsupervisoren)
 
Um die im Kurs erfahrenen drei Supervisionsmodi relativieren zu können und einen breiten Horizont möglicher Herangehensweisen an den Supervisionsprozeß aufspannen zu können, werden einige Persönlichkeiten eingeladen, einen Tag lang mit uns die mitgebrachten Therapien zu supervidieren, insbesondere um live an ihrer Art der Supervision teilnehmen zu können, aber auch um einen fachlichen Austausch über ihr Verständnis von Supervision und den Supervisionsprozeß zu ermöglichen.
 
 
 
Vorläufiger Plan für die Supervisoren-Ausbildung*
 
  • 1. Block

    • Beginn der Selbsterfahrung in Strategischer Kurzzeittherapie und Selbstentwicklung
    • Vorbereitung der bis zum nächsten Block zu erledigenden Therapie, Supervision, Dozententätigkeit
       
  • 2. Block
    • Supervision als Selbstmanagementtherapie
    • Theoretische Grundlagen des Supervisionsprozesses
    • Supervision mitgebrachter Fälle
       
  • 3. Block
    • Demonstration und Praxis der Selbstmanagement-Supervision (anhand mitgebrachter Therapien)
    • Ein Mehrebenen-Prozeßmodell für die Supervisonspraxis
    • Supervision laufender Kurzzeittherapien
       
  • 4. Block
    • Supervision der Supervision (amhand mitgebrachter Supervisionen)
    • Praxis, Hilfsmittel und Methoden der Supervisonen
    • Supervision laufender Supervisionen von Kurzzeittherapien
       
  • 5. Block
    • Didaktik und Supervision der Dozententätigkeit
    • Persönlichkeit und Supervision
    • Schwierige Supervisionen
       
  • 6. Block
    • Selbstmanagement-Supervision (von Therapien und Supervisionen)
    • Supervisonsprozesse live
    • Strategischer Aufbau und Ablauf von Therapie-Supervisonsprozessen
       
  • 7. Block
    • Supervision von/in Institutionen
    • Interaktionelle Dynamik von Einzel- und Gruppensupervision
    • Supervision des Triaden-Therapie-Supervisionsprozesses
       
  • 8. Block
    • Abschlußkolloquium